Bei der Konfiguration einer Gruppe (Clientgruppe) müssen Sie den Client-IQN eingeben, d. h. die eindeutige Kennung, die vom iSCSI-Initiator des Clientgeräts verwendet wird, um eine Verbindung mit dem Ziel (auf dem NAS) herzustellen. Der Client-IQN unterscheidet sich vom Ziel-IQN und muss korrekt eingegeben werden, damit die Berechtigungseinstellungen ordnungsgemäß wirksam werden.
So erhalten Sie den Client-IQN (am Beispiel von Windows):
1. Drücken Sie Win+R, um das Dialogfeld „Ausführen“ zu öffnen, geben Sie iscsicpl ein und klicken Sie auf „OK“, um den iSCSI-Initiator zu öffnen.

2. Klicken Sie im iSCSI-Initiator auf die Schaltfläche„Konfigurieren“, kopieren Sie den Initiator-Namen (Client-IQN) und verwenden Sie ihn später im SAN Manager.

3. Wenn der IQN-Name chinesische Zeichen enthält, klicken Sie auf„Ändern“, um diese in englische Zeichen umzuwandeln, damit der IQN dem Standardformat entspricht.

4. Kehren Sie zur Seite zum Erstellen der SAN -Manager-Gruppe zurück, fügen Sie den Client-IQN ein und klicken Sie auf„OK“, um die Erstellung der Gruppen-Client-Gruppe abzuschließen.

So erhalten Sie den Client-IQN (am Beispiel von macOS)
● macOS verfügt nicht über einen integrierten iSCSI-Initiator, daher ist für die Verbindung von iSCSI-Geräten eine Software von Drittanbietern erforderlich.
● Beispiel mit DAEMON Tools: Nachdem Sie die iSCSI-Verbindung in der Software konfiguriert haben, können Sie den Client-IQN abrufen.

LUN-Berechtigungen konfigurieren
1. Navigieren Sie nach dem Erstellen der Gruppe zur LUN- Seite, suchen Sie die gewünschte LUN und klicken Sie auf die Schaltfläche„Bearbeiten“.

2. Wechseln Sie im Popup-Fenster„LUN bearbeiten“ zur Registerkarte„Berechtigungen“.
3. Setzen Sie den Berechtigungsmodus auf „Benutzerdefiniert“.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche„Hinzufügen“ und wählen Sie die zuvor erstellte Gruppen-Clientgruppe aus.
5. Setzen Sie in der Spalte „Berechtigungen “ die Berechtigung der Gruppe auf„Nur Lesen“.
6. Klicken Sie auf„OK“, um alle Einstellungen zu speichern und die Berechtigungskonfiguration abzuschließen.

Häufiges Problem
Warum wird die Berechtigung nicht wirksam, wenn die Client-IQN nicht mit der iSCSI-IQN des Client-Geräts übereinstimmt?
Problem: Wennder Client-IQN nicht mit dem tatsächlichen iSCSI-IQN des Client-Geräts übereinstimmt, kann das System den Client nicht korrekt mit den Gruppenberechtigungen verknüpfen. Infolgedessen werden die konfigurierten Berechtigungen nicht wirksam.
Lösung:Stellen Sie sicher, dass die Client-IQN genau mit der iSCSI-IQN des Client-Geräts übereinstimmt. Nur wenn die IQNs korrekt übereinstimmen, werden die Berechtigungseinstellungen ordnungsgemäß angewendet.