Netzwerkeinstellungen

Im UGOS Pro-Kontrollfeld sind die Netzwerkeinstellungen in drei Hauptbereiche unterteilt: die Seite „Allgemein“, die Seite „Netzwerkverbindungen“ und die Seite „Datensteuerung“. Jede Seite bietet verschiedene Funktionen und Einstellungsoptionen, mit denen Sie Ihre Netzwerkverbindungen verwalten und optimieren können. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Einführung zu jeder Seite und den damit verbundenen Funktionen.

Allgemein

Die Seite „Allgemein“ dient in erster Linie zum Anzeigen und Bearbeiten der grundlegenden Netzwerkeinstellungen, einschließlich des Standard-Gateways und der DNS-Server, sowie einiger erweiterter Einstellungsoptionen.

  1. Standard-Gateway anzeigen und bearbeiten: Benutzer können die aktuellen IPv4- und IPv6-Standard-Gateways anzeigen. Wenn mehrere Netzwerkverbindungen unterschiedliche Gateway-Adressen haben, können Sie auf die Schaltfläche „Bearbeiten“ klicken, um das Standard-Gateway anzupassen. Durch Ziehen und Ablegen von Netzwerkverbindungen mit der linken Maustaste können Sie diese neu anordnen, wobei die oberste Verbindung das Standard-Gateway ist.

  2. DNS-Server anzeigen und ändern: Auf der Seite „Allgemein“ können Benutzer die DNS-Serveradressen anzeigen. Um den DNS-Server zu ändern, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „DNS-Server manuell konfigurieren“, geben Sie die neue DNS-Adresse in das Feld „DNS“ ein und klicken Sie dann auf „Übernehmen“, um die Änderungen zu aktivieren.

  3. Erweiterte Einstellungen: In den erweiterten Einstellungen können Benutzer aus den folgenden Optionen wählen:

  • Mehrere Gateways aktivieren: Ermöglicht die Verwendung mehrerer Gateways für eine erhöhte Netzwerkredundanz.

  • IPv4 für die Auflösung von Domänennamen bevorzugen: Bei der Auflösung von Domänennamen wird die Verwendung von IPv4-Adressen priorisiert.

  • IP-Konflikt-Erkennung aktivieren: Wenn diese Option aktiviert ist, erkennt das System automatisch IP-Adresskonflikte und meldet sie.

Netzwerkverbindung

Die Seite „Netzwerkverbindungen“ bietet detaillierte Verwaltungsoptionen für die derzeit verbundenen Netzwerkschnittstellen (z. B. LAN1, LAN2), einschließlich IP-Adresskonfiguration, Link-Aggregation und Netzwerk-Bridging.

  1. Netzwerkschnittstellen verwalten: Benutzer können die Details der derzeit verbundenen Netzwerkschnittstellen (z. B. LAN1, LAN2) anzeigen und verwalten. Standardmäßig wird die IP-Adresse automatisch über DHCP bezogen, aber Benutzer können sie auch manuell festlegen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Bearbeiten“ auf der Netzwerkschnittstelle (LAN), um deren Netzwerkeinstellungen zu ändern, z. B. die manuelle Einstellung der IP-Adresse, der MTU und die Auswahl, ob sie als Standard-Gateway festgelegt werden soll.

  2. Link-Aggregation: UGOS Pro unterstützt Link-Aggregation, mit der Sie mehrere Netzwerkschnittstellen bündeln können, um die Bandbreite zu erhöhen und Redundanz zu gewährleisten. Dies ist besonders nützlich für Szenarien, die eine hohe Netzwerkleistung und Zuverlässigkeit erfordern. Anweisungen zum Konfigurieren der Link-Aggregation finden Sie unter „So richten Sie die Link-Aggregation für UGREEN NAS ein, um die Bandbreite zu verbessern“.

  3. Netzwerk-Bridging:

  • Normale Überbrückung: UGOS Pro bietet grundlegende Überbrückungsfunktionen, mit denen Sie mehrere Netzwerkschnittstellen zu einem einzigen logischen Netzwerk verbinden können. Durch die Überbrückung des UGREEN NAS mit externen Netzwerkgeräten (z. B. Routern) und Computern können Sie Computern den Zugriff auf das Internet über das UGREEN NAS ermöglichen und gleichzeitig eine hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit mit dem NAS aufrechterhalten. Wenn ein Computer beispielsweise nur über ein Ethernet-Kabel verfügt, kann das UGREEN NAS den Computer und den Router überbrücken, sodass der Computer auf das Internet zugreifen kann und gleichzeitig eine schnelle Datenübertragung mit dem NAS gewährleistet ist.

  • Hinweise zur normalen Überbrückung: Für eine grundlegende Überbrückung sind mindestens zwei kabelgebundene Netzwerkschnittstellen erforderlich. Wenn Sie sichergestellt haben, dass zwei kabelgebundene Netzwerkkarten angeschlossen sind, aber dennoch keine Überbrückung erstellen können, überprüfen Sie, ob eine Netzwerkkarte von einer virtuellen Maschine verwendet wird und eine virtuelle Brückenschnittstelle generiert hat.

  • Virtuelles Bridging: Virtuelles Bridging ermöglicht es, eine virtuelle Maschine mit einer physischen Netzwerkschnittstelle zu verbinden, sodass sie genau wie das NAS direkt auf das Netzwerk zugreifen kann. Im virtuellen Bridging-Modus kann die virtuelle Maschine dieselbe Netzwerkschnittstelle wie das NAS und andere Netzwerkgeräte nutzen und so mit externen Netzwerkgeräten wie Routern und Switches kommunizieren.

  • Hinweise zur virtuellen Überbrückung: Auf Geräten mit zwei Netzwerkschnittstellen können normale Überbrückung und virtuelle Überbrückung nicht gleichzeitig verwendet werden. Das bedeutet, dass Sie bei Verwendung beider Überbrückungsmodi vor dem Erstellen der Brücke entscheiden müssen, welcher Modus verwendet werden soll, und den für Ihre Anforderungen am besten geeigneten Netzwerkmodus auswählen müssen. Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuelle Verwendung der Netzwerkschnittstellen in den Netzwerkeinstellungen verstehen, um Konflikte oder Fehlfunktionen zu vermeiden.

  • Weitere Informationen zur Konfiguration der Netzwerk-Bridging finden Sie unter „Was ist Netzwerk-Bridging?“.

Datenkontrolle

Auf der Seite „Datenkontrolle“ können Benutzer Datenkontrollregeln festlegen, um die Bandbreite bestimmter Ports zu begrenzen und so die eingehenden oder ausgehenden Daten von Diensten zu kontrollieren, die auf UGOS Pro ausgeführt werden.

  1. Datenkontrollregeln erstellen: Benutzer können auf der Seite „Datenkontrolle“ Datenkontrollregeln festlegen, indem sie die zu kontrollierenden Ports auswählen, das Kommunikationsprotokoll angeben, die Portnummern eingeben und Bandbreitenbeschränkungen festlegen.

  2. Datenkontrollregeln aktivieren und verwalten: Nach dem Erstellen von Datenkontrollregeln müssen Benutzer die Regel aktivieren, indem sie das Kontrollkästchen aktivieren und auf „OK“ klicken, damit die Regeln wirksam werden. Benutzer können auch die Prioritäten der Regeln anpassen, um sicherzustellen, dass Regeln mit höherer Priorität oben stehen.

Mit diesen Funktionen bietet UGOS Pro eine umfassende Netzwerkmanagementlösung, mit der Benutzer die Netzwerkleistung optimieren und einen effizienten und stabilen Systembetrieb sicherstellen können.